London calling + Desertfest

So. Es steht 6:0 Sarah vs. Uni was die Essays betrifft. Noch eine Klausur steht an, dann bin ich freeee like a bird. Daher jetzt dann auch mal die Bilder vom Londonwochenende, das supidupi war.

Als der liebe Ville und ich Freitag früh in den Zug gestiegen sind, standen wir erst mal 20 Minuten im Gang herum, bevor wir auf unsere Plätze konnten. Ursache: Eine Horde ausflugswütiger ältere Menschen versuchte auf ihre vorreservierten Plätze  zu kommen. Wäre das ein Zug der DB gewesen, hätten sich die Leute lautstark aufgeregt und sich gegenseitig angepöbelt. Bei den freundlichen Briten hier gehört aber Smalltalk, freundliches Schlangestehen und Austausch der Lebensgeschichte dazu. Werde auch noch mal nen Blogbeitrag zum Thema Höflichkeit schreiben, die mir hier wieder neu beigebracht wurde.

In London angekommen haben wir dann über die wohl coolste Airbnb-Wohnung ever gestaunt. Wir haben bei Stuart in seinem Künstlerloft gewohnt, der Gute ist Musiker und definitely a funny guy. Und er kennt sie irgendwie auch alle, geht mit Natalie Portman feiern und ein guter Freund von ihm animierte die Drachen bei Game of Thrones. Daher fühlte sich das auch viel mehr nach einer riesigen WG-Party an, wenn wir abends bei Wein und so zusammensaßen und Filme geschaut haben. Ansonsten stand erst mal Touri-Programm auf dem Plan und wir sind eigentlich den ganzen Tag umhergelaufen. Sind an der Themse entlang langspaziert und waren im Tate-Modern, in das sich der allergiegeplagte Ville trotz gefährlicher Birken-Ansammlungen todesmutig wagte.

Samstag dann Desertfest. Mitten in Camden waren die drei Venues, die noch angenehm klein waren, es schien die Sonne und die Leute waren super nett. Kein Vergleich zum Rumgepose in Berlin. Witzig war allerdings, dass ich die ganze Zeit dachte, ich würde Leute wiedererkennen. Als ich das schon auf die Lange-Haare-und-Bart-Uniform der Stoner-Gemeinde geschoben hatte, stellte sich aber heraus, dass doch ein paar Bekannte da waren. Sehr witzig und die Welt ist einfach mal so verdammt klein. Das habe ich dann auch am nächsten Tag festgestellt, denn während Ville bei einem Chelsea-Liverpool-Match zusammen mit hundert anderen Fußballfans in einer Bar herumschrie,  bin ich bei einem Spaziergang in ein Konzert von Grandloom aus Cottbus hineingestolpert. Mitten in Camden und für umme, so lob ich mir das. Ach so, Highlights waren neben den überwältigenden The Cosmic Dead (es war so heiß und voll im Black Heart, dass es unmöglich war ohne beschlagene Linse zu fotografieren. Das sagt eigentlich schon alles!), die immer guten Berliner von Samsara Blues Experiment sowie Hey Colossos! Und die Aftershowparty, mit dem Wrestling-Maske tragenden DJ, den ich ebenfalls aus dem White Trash schon kannte.

Hier noch mal fix ein Ukulele-Inspirations-Video, natürlich auch ein Freund von unserem Host. Das kann ich dann bald auch, wenn ich fleißig übe.

Freundlichkeit auch auf der Zugtoilette

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2 Kommentare zu “London calling + Desertfest

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