Geburtstag, Ukulele & Archery

Ich bin seit dieser Woche Mitglied in drei Societies: Ukulele, Art and Archery. Vereinsmeierei olé! Wo das kulturelle Angebot der Stadt schwächelt, springt die Uni ein. Da es hier nicht mal ein Kino gibt und die einzigen „Kulturveranstaltungen“ die regelmäßig stattfinden Open Stage -Veranstaltungen in diversen Pubs sind, wurde ich doch schneller als gedacht stadtsehnsüchtig.

DSC01548Am Samstag hat die Serendipity jedoch ein wenig Linderung geschaffen. Dabei haben sich alle Societies und Clubs der Uni vorgestellt. Und das sind wirklich viele und vor allem lustige: Pokemon, Breasttouching (oder so, irgendwas gegen Brustkrebs. Jedenfalls lernt man dort das richtige Abtasten), Minecraft, DJ-Society, Reptilien-Society und so weiter… Ich joine jetzt regulary neben der meditativen Malveranstaltung am Mittwochabend auch noch der Ukulele-Society. Das erste Meeting hat gerade im Greek stattgefunden, ihr erinnert euch, das trashige Lokal vom Tangoabend, Und ich habe das Gefühl als hätte ich zehn neue Freunde auf einmal gewonnen.  Total nette Leute, wir haben bei Bier mit Hilfe von Tröten (Kazoos) und Melodikas (Akkordeon meets Tröte) einige Songs gespielt, was fürs erste Mal erstaunlich gut geklappt hat. Von Britney über Queen, Disney, Nena, den Beatles und Amy Winehouse, auf Ukulelen klingt alles gut. Oder schief. Jedenfalls ist es witzig und super für die Lachmuskeln. Erinnert stark an Schulzeiten, als wir mit der historischen Musikinstrumente-AG für Erheiterung beim Weihnachtskonzert gesorgt haben. Eigentlich wollte ich ja unbedingt in die Heavy Metal-Society, aber die hat sich leider aufgelöst. Machen alle gerade in Norwegen Erasmus oder so… Egal, habe heute schon angeregt, dass wir Black Sabbath covern. Geht klar. (: Nächste Woche kommt dann noch Bogenschießen dazu, eventuell geh ich auch noch Klettern und Trampolinspringen. Ich hab jedenfalls gut zu tun, auch für die Uni stehen schon erste Prüfungen an.

DSC01213Zum Wochenende: Es war total schön. An meinem Geburtstag waren wir erst mit Clem und Dörte frühstücken, klassisches english breakfast. Lecker, kalorienreich, danach war uns ein wenig schlecht. Mit vollen Bäuchen haben wir uns dann den bitchhill zur Serendipity hochgeschleppt, bevor Sebastian und ich dann nach Beaumaris gefahren sind. Das liegt auf Anglesey, hat eine alte Burg, Strand, Pier und nette kleine Häuser zu bieten. Bevor wir zurück gefahren sind, haben wir in der Nähe des Piers gegessen, sie haben The Smiths gespielt und ich war glücklich. Auch wenn ich immer noch nicht an den bloßen Zufall glaube, mir schwant, als hätte ein gewisses Früchtchen da seine Finger im Spiel gehabt. Abends waren wir dann noch im Yellows-Pub, es kamen liebe Menschen, um mit mir zu feiern. Sehr schöner Tag. Sonntag war dann erst mal wieder Abschiedsstimmung, auf einem Spaziergang mit Kati konnte ich dann aber schnell wieder lachen. Vor allem, als wir am Steinkreis am Meer überall Zwiebeln und Zitronen gefunden haben. Da waren die Hobbydruiden wohl aktiv…

* Too much pictures, I know… Egal, ich bin jetzt 28, da kann ich ruhig mal grannylike mit einer scheinbar nie enden wollenden Diashow starten.

 
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Beaumaris
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Grasovka & Yellows
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Sonntag: Spaziergang mit Kati
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